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Veranstaltungen und Berichte aus Einrichtungen auf anthroposophischer Grundlage im Raum Hamburg

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Aktuelle Termine

Anthroposophie & Religion

Sonntag, 4. Oktober 2026
Lukas-Kirche, 10:00 Uhr

„Singender Sonntag“

10.00 Uhr Offenes Ansingen der Lieder, um 9.30 Uhr im großen Saal. 11.20 Uhr Familienfeier und Sonntagshandlung für die Kinder

Anthroposophie & Religion

Sonntag, 4. Oktober 2026
Johannes-Kirche, 11:15 Uhr

Kirchencafé

 

Anthroposophie & Religion

Sonntag, 4. Oktober 2026
Markus-Gemeinde Harburg, 11:15 Uhr

Sonntagsfeier und Gemeindefrühstück

 

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Interview

Wie kann ich die Unordnung zwischen Menschen wieder ordnen? Teil I

Verzeihen und vergeben – was ist das? Welche Voraussetzungen sind dafür notwendig?

Interview mit Annette Horster-Schepermann, Traumatherapeutin und Ulrich Meier, Pfarrer

Ulrich Meier Foto: Wolfgang Schmidt
Foto privat

Wir leiden persönlich und weltweit daran, dass in den mitmenschlichen Verhältnissen vieles in Unordnung ist. Wir stehen heute in der Verantwortung, eigenständig zu prüfen, wie wir die Verhältnisse selbst wieder in Ordnung bringen. Gerechtigkeit wird nicht diktiert, sondern Gerechtigkeit wird geschaffen. Vergebung und Verzeihung ist ein Weg, diese menschliche Unordnung wieder in eine gerechte Ordnung zu überführen. Aber es gibt Prozesse, die vorher durchlaufen werden müssen, bevor ein wirkliches Verzeihen stattfinden kann. Religion und Therapie zeigen dafür Wege auf.

Interviewpartner:in: Annette Horster-Schepermann, tätig als Psychologin im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst in Eppendorf und in der waldorforientierten Psychotherapeutischen Praxisgemeinschaft Bergstedt. Mitbegründerin und fachliche Leitung des Isis-Institutes Hamburg für spirituell erweiterte integrative Traumapädagogik und Traumatherapie. Seit 2022 fachliche Leitung der Weiterbildungsgänge in waldorforientierter Traumapädagogik und Traumatherapie des Isis-Institutes Hamburg, seit 2025 fachliche Leitung des Weiterbildungsganges in Pentagramm-Traumapädagogik und -Traumatherapie am edu.Art-Institut der Alanus-Hochschule in Alfter. Mitbegründerin des Pegasos-Netzwerkes, einem freien Zusammenschluss waldorforientierter Traumapädagog:innen und -Therapeut:innen.
Ulrich Meier, Pfarrer der Christengemeinschaft seit 1990. Davor Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher und zwei Jahre Tätigkeit im Landschulheim Schloss Hamborn. 16 Jahre Gemeindepfarrer in Hannover, seit 2006 in Hamburg Mitarbeit in der Leitung des Priesterseminars und Gemeindepfarrer in Hamburg-Mitte. Redakteur der Zeitschrift „Die Christengemeinschaft“.

Christine Pflug: Eigentlich gehört sich „Ladies first“, aber da „verzeihen“ aus der christlichen Kultur kommt, beginnen wir mit dem Pfarrer. 😉 Ist „verzeihen“ und „vergeben“ ein christlicher Begriff oder gibt es das auch in anderen Religionen und Kulturen?

sich von vorgegebenen Mustern befreien und aus der Kraft des Ichs handeln

Weiterlesen „Wie kann ich die Unordnung zwischen Menschen wieder ordnen? Teil I“

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Anthroposophie studieren

Interview mit Martha und Luca

In Aesch bei Dornach gibt es ein Bildungsjahr für junge Menschen, die eine echt menschliche Erkenntnis suchen. Es ist ein Jahr, in dem man die Anthroposophie in farbenfroher Weise kennenlernen kann. Martha und Luca berichten von ihren Erfahrungen dabei. Sie haben im zweiten Jahrgang studiert, der nun zu Ende geht. Im September beginnt das Einführungsjahr zum dritten Mal.

  • Hallo Martha, hallo Luca, ihr kommt gerade aus einem Jahr „Einführung in die Anthroposophie“. Was ist das für ein Studium?

Martha&Luca: Wir erarbeiten uns die anthroposophischen Grundlagen. Dafür lesen wir Bücher von Rudolf Steiner, versuchen uns in den anthroposophischen Künsten und lernen viele der unzähligen Anwendungsbereiche kennen. Geleitet wird das Jahr von Daniel Hafner und wir dürfen von vielen weiteren tollen Dozenten lernen. Das Studium zeigt, wie alle Lebensbereiche durch die Anthroposophie erneuert werden können und weckt gleichzeitig die Freude, damit anzufangen.

  • Gibt es etwas an der Anthroposophie, das Euch persönlich besonders am Herzen liegt?

Martha: Dass man sich beim Denken nicht das Herz herausreißen muss! Mich begeistert, wie im Studium anfänglich erlernbar wird, dass Gedanken nichts Abstraktes sein müssen, sondern warm und lebensvoll werden können, weil sie mit dem Wesen der Welt zu tun haben.

Luca: Mich bewegt, wie alle Impulse der Anthroposophie künstlerisch werden können – zum Beispiel als Erziehungskunst oder Heilkunst usw. Dabei geht es darum, nicht seinen eigenen Willen einer Sache aufzuzwingen, sondern hineinzulauschen, wie sich etwas seiner Tendenz nach selbst entfalten möchte.

  • Gibt es eine Erkenntnis, die Euch über das Studium gekommen ist und nun weiter begleiten wird?

Luca: Wie wenig ich und die heutige Wissenschaft über die Welt und den Menschen wissen! Man bemerkt die eigenen und die gesellschaftlichen Grenzen der Erkenntnis. Aber in der Anthroposophie liegen die Kräfte, um über diese Grenzen hinüberzugehen.

Martha: Mir ist klar geworden, dass unser Innenleben eine Bedeutung hat, die nicht bloß subjektiv ist. Damit ist es eine große Aufgabe, sein eigenes Inneres so zu gestalten, dass es der Welt hilft.

  • Was ist Eure Hoffnung für die Zukunft, was kann die Anthroposophie in die Welt tragen?

Martha: Nach einem Jahr Anthroposophie Studium kann ich sagen: Das gibt Kraft und innere Sicherheit. Deshalb wünsche ich vielen anderen jungen Menschen, die Anthroposophie kennenlernen und studieren zu dürfen. Denn in der Welt gibt es viel zu tun und aus der Anthroposophie kann der Mut gewonnen werden, die Aufgaben geistvoll anzupacken.

https://www.anthroposophieschule.org/

Anthroposophie gegen Rechtsradikalismus: Fakten und Argumente

Sieben Gründe warum Anthroposophie und Rechtsextremismus unvereinbar sind.
Zusammengestellt von Matthias Niedermann, 16.12.2023 ()

https://www.anthroposophie-gegen-rassismus.de/blog/sieben-gruende-warum-anthroposophie-und-rechtsextremismus-unvereinbar-sind


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Zukunft geben

Die gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg (GTS) bemüht sich um finanzielle Mittel, um Impulse und Initiativen in der Gesellschaft zu ermöglichen. Sie nimmt Gelder in Form von Spenden, Schenkungen, Stiftungen, Erbschaften oder Darlehen entgegen oder beteiligt sich an Unternehmen. Die Gelder werden treuhänderisch verwaltet und an entsprechende innovative Initiativen oder Projekte in verschiedenen Formen vergeben.

www.treuhandstelle-hh.de

2024 hat die Gemeinnützige Treuhandstelle 36 Projekte mit 167.475,00 Euro gefördert. Weitere 69.910,31 Euro wurden für Stipendien vergeben.

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Kontakt

Christine Pflug
Mittelweg 147
20148 Hamburg

T 040/410 41 71

Sie erreichen mich mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit dem Bus 109 (Haltestelle Böttcherstraße) oder mit der U1 (Haltestelle  Hallerstraße, ca. 10 Minuten Fußweg).

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